Eine Hochzeit ist kostspielig und ich erlebe oft, dass den Paaren die Bedeutung der Fotos nicht bewusst ist und man deswegen beim Fotografen sparen möchte - verständlich! Jeder muss für sich entscheiden, wie viel ihm seine Hochzeitsfotos wert sind, deswegen gibt es bei mir auch keine Standard-Preisliste, sondern immer ein ganz individuelles Angebot. Bei der Wahl eures Fotografen sollte das Herz und der Bauch entscheiden, nicht der Kopf - trotzdem hilft es manchmal, sich bewusst zu machen, dass hinter einem Fotografen so viel mehr steht als man auf den ersten Blick vielleicht sieht:

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Warum der Preis nicht alles ist

Erst einmal sei gesagt, dass die Fotos, die wir an diesem Tag aufnehmen, euch hoffentlich bis zum Rest eures Lebens begleiten. Vielleicht schauen sich sogar eure Kinder und Enkelkinder noch genau diese Fotos an - ich zumindest schwelge gerne in den Erinnerungen meiner Eltern. Es ist abgesehen von dem Ehering an eurem Finger das Einzige, das euch von diesem einen Tag wirklich bleibt. Ja, die Torte soll lecker sein und ja, die Musik ist wichtig für die Stimmung - jeder Dienstleister spielt seine ganz eigene, wichtige Rolle. Letztendlich ist aber der Fotograf dafür verantwortlich, dass ihr für immer etwas von diesem Tag habt, macht euch das einfach bewusst und setzt das geplante Budget ins Verhältnis zu eurem Gesamt-Budget für die Hochzeit.

Eine Kamera und ein paar Stunden Zeit

Mehr braucht es eigentlich auf den ersten Blick nicht, um Hochzeitsfotograf zu werden - oder? Wie viele Stunden Zeit investiere ich i.d.R. in ein Brautpaar, das mich bucht? Vom Kennenlernen, über das Location Scouting, hin zu der finalen Absprache, habe ich schon mindestens drei Stunden Zeit investiert, bevor die Hochzeit überhaupt stattgefunden hat. Dann also kommt der große Tag, je nach Wunsch bin ich hier zwischen sechs und zwölf Stunden anwesend, anschließend steht die Bildauswahl, Bearbeitung und Vorbereitung zur Übergabe an, für die ich mindestens zwei volle Arbeitstage benötige. Ich liebe diese Tätigkeiten und ich nehme mir die Zeit unglaublich gerne, aber rechnet einfach einmal die Stunden zusammen, die ich für euch investiere und bedenkt die fixen Kosten, die damit einhergehen: Kamera-Equipment, Versicherungen, Laptop, Bildbearbeitungsprogramme, Anwaltskosten für DSGVO-konforme Verträge, ein fahrbarer Untersatz, Webseite und Marketing-Kosten, etc.

Jeder entscheidet selbst, was er bezahlt und was nicht. Behaltet einfach im Hinterkopf, dass ein Fotograf, der für kleines Geld eine Hochzeitsreportage durchführt, einfach nicht die Zeit investieren kann, die ihr euch mit Sicherheit erwartet am schönsten Tag eures Lebens. Ich hoffe sehr ihr versteht den obigen Satz nicht als Rechtfertigung, ich möchte damit lediglich ein Bewusstsein schaffen für das, was alles hinter den schönen Fotos steht.