Es wird mal wieder Zeit für einen neuen Blogpost, findet ihr nicht? Nicht ganz chronologisch nehme ich euch mit durch meine Hochzeitssaison 2020 und erzähle euch diesmal von der Gartenhochzeit von Silke und Tobias Anfang September.


Nachdem die beiden den großen Tag eigentlich schon verschoben hatten, haben sie sich letztendlich doch entschieden zu feiern, nur eben etwas anders als ursprünglich geplant. Kurz vorher musste ich meinem lieben Paar noch einen kleinen Schock verpassen, denn ich hatte mir drei Wochen zuvor beim Joggen einen Bänderriss zugezogen und war bis kurz vor der Hochzeit noch auf Krücken unterwegs. Daher habe ich eine ganz liebe Kollegin aus Rothenburg ob der Tauber organisiert, die mich als Second Shooterin begleitet hat. Schaut doch mal bei der lieben Katrin vorbei, die auch ganz wunderbare Arbeit leistet! Nun aber zu unserer gemeinsamen Reportage, die wir im Standesamt in Bad Windsheim begonnen haben, wo Silke und Tobi sich im Kreis der Familie das Ja-Wort gegeben haben. Musikalisch wurde die Trauung von Sängerin Franzy, die ich den beiden bereits von einer anderen Hochzeit her empfohlen habe.

Nachdem vor dem Standesamt die ersten Gratulationen entgegen genommen wurden und der Fußballverein Spalier stand, haben wir uns dann auf den Weg zur Feier gemacht, die bei Silke & Tobias Zuhause im Garten geplant war. Unterwegs war jedoch noch ein ganz wichtiger Teil des Tages geplant - das Paarshooting. Die beiden haben sich eine wunderschöne Location ausgesucht mit einer winzigen, kaum befahrenen Straße, die direkt neben einem schönen See lag.

Katrin hat mich während des Shootings tatkräftig unterstützt und neben dem Fotografieren auch als Assistentin gedient, mit viel Liebe zum Detail hat sie das Brautkleid drapiert und war mir eine große Stütze, da ich mit meinem "Hinkebein" ja noch ein wenig eingeschränkt war.


Lange Rede kurzer Sinn - ich finde die Ergebnisse wunder-, wunder-, wunderschön und kann mich gar nicht satt sehen an den Bildern. Die kleine Paulina durfte auch mit auf den Großteil der Fotos und hat mit ihrem hübschen Kleid und strahlendem Lächeln fast der Mama die Schau gestohlen.

Nach dem kurzen Zwischenstopp haben wir uns dann also zu den beiden nach Hause begeben, wo Freunde und Familie schon mit vielen Überraschungen auf die beiden gewartet haben. Es wurde herzlich gegrüßt, viel gelacht und die Gäste bestaunten die vielen Details, die das Brautpaar gemeinsam mit den Trauzeugen im Garten organisiert hatte:

So gab es in der Garage eine Fotobox, im hinteren Teil des Gartens war eine Hüpfburg für die kleinen Gäste aufgebaut, im überdachten Freisitz lagen Gästebuch und Sofortbildkameras bereit und die überdachte Terrasse wurde durch Anbau eines großen Zeltes zur perfekten Feierlocation umfunktioniert, sogar mit Cocktail-Bar im hinteren Teil. Das Catering kam vom Hörber in Ansbach, die auch das Servicepersonal stellten, das sich den ganzen Abend wunderbar um die Gäste kümmerte.

Nach den ersten Getränken und Unterhaltungen fanden sich dann alle auf ihren Plätzen ein und Tobias eröffnete die Feier offiziell mit einer kleinen Rede, bevor der Anschnitt der Hochzeitstorte folgte. Ich war fast zu Tränen gerührt, als er sich explizit bei mir für die Unterstützung und Flexibilität bei der Planungsphase hinsichtlich der Verschiebung, Absage und dann letztendlich doch durchgeführten Feier bedankte. Natürlich erwähnte er auch die Freunde und Trauzeugen, die schon die ganze Woche vor dem großen Fest mit Vorbereitungen und Aufbau beschäftigt waren und sich laut seiner Aussage eigentlich fast durchgängig bei ihnen im Garten befanden.

Ich finde die obigen Bilder zeigen einmal mehr, dass es keine herausragende Location mit Alpenpanorama oder Seeblick benötigt, um eine schöne Hochzeit zu feiern - im Gegenteil: Die vielen Details und Attraktionen waren mit so viel Liebe und Herzblut umgesetzt worden, dass es dem ganzen ein wahnsinnig besonderes Flair verlieh und sowohl Katrin, als auch ich unsere Arbeit an diesem Tag in vollen Zügen genossen.

Nach vielen schönen Stunden, einigen Einzel-, Familien- und Gruppenfotos wurde es dann langsam dunkel und der offizielle Teil neigte sich dem Ende entgegen. Bevor die Party dann richtig losgehen sollte, hatten die Trauzeugen noch ein Spiel für die beiden organisiert, bei dem das erste Ehejahr durch verschiedene, besondere Ereignisse und kleine Geschenke versüßt wurde. Die beiden mussten diese erspickern und hatten eine Menge Freude dabei.


Anschließend habe ich mich dann erschöpft, aber so glücklich auf den Nachhauseweg gemacht und habe anschließend noch kurz bei der Geburtstagsfeier meines Papas vorbei geschaut.


Eine rundum gelungene Gartenhochzeit und damit schon die zweite Reportage in diesem Jahr, die zwar aufgrund von Covid-19 anders als geplant, dafür aber umso schöner war!